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Judith Hartmann

Second Life - Client goes Open Source

Second Life - Hersteller Linden Lab kündigt die Freigabe des SL-Clients unter den Bedingungen der GNU GPL an.

Second Life ist die virtuelle Welt, welche vollständig von den Nutzern erschafft und weiterentwickelt wird. In der Parallelwelt können die Bewohner quasi alles erschaffen, was sie sich vorstellen.

Der Second-Life-Hersteller Linden Lab sagt ,,Durch die integrierten Tools für die Inhaltserstellung sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt, und Sie können Objekte in Echtzeit und in Zusammenarbeit mit anderen erstellen". Second Life-Bewohner können 3D-Inhalte entwickeln und verkaufen, Land erwerben sowie bebauen. Die User können virtuelles Geld (Linden-Dollars - die Mikrowährung in Second Life) verdienen, die in reale Dollar oder Euros getauscht werden können. Ein Avatar (digitale Figur) ermöglicht die Persönlichkeit jedes einzelnen Second-Life-Bewohners Ausdruck zu verschaffen.

Das Unternehmen Linden Lab gab nun bekannt, dass die Quellen des Clienten ab sofort unter den Bedingungen der GNU General Public License (GNU GPL) stehen. Programmierer, die die Client-Software in Eigenentwicklungen nutzen möchten (eigene Software), können den Quell-Code zudem unter einer kommerziellen Lizenz erwerben.

Second Life startete vor mehr als 3 Jahren mit dem Ziel eine virtuelle Welt, entsprechend einer reellen, zu erschaffen. Bereits im Dezember 2006 konnte Second Life über 3 Millionen Nutzer-Accounts vermelden. Die Online-Welt verfügt über etwa eine Million aktive Bewohner. Second Life ist für Windows und für Mac OS X sowie derzeit in einer Alpha-Version für Linux verfügbar. Ein Second Life-Account ist in der Basis-Mitgliedschaft kostenfrei.



Second Life - Client goes Open Source